Warum sind sie so gefährlich

Die Himmelslaternen bergen trotz ihrer Schönheit auch so manche Gefahr mit sich. Nur wenn die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden, können die Gefahren abgewandt werden. Normalerweise sollte die Laterne erst sinken, sobald der Brandsatz erschöpft ist. Dennoch geht eine erhebliche Brandgefahr von ihnen aus.

Schon beim Start kann sich die Himmelslaterne entzünden, wenn das Papier zu dicht an die Zündquelle gehalten wird. Es muss komplett aufgefaltet sein. Umstehende Personen könnten leicht verletzt werden. Durch einen Windstoß ist es möglich, dass die Laternen in der Luft abbrennen und abstürzen. Am Boden herrscht wieder eine Brandgefahr für alle umliegenden Gegenstände. Verliert die Laterne ihren Auftrieb, kann sie trotz brennendem Körper sinken und auch hier wieder umliegende Gegenstände mit in Brand stecken. Treiben die Laternen nicht zu hoch, können sie sich in Hindernissen, wie beispielsweise Bäumen oder Hochspannungsleitungen verfangen und leicht entzünden. Selbst bei einer regulären Landung, wenn der Brennkörper schon erloschen ist, gibt es die Möglichkeit, die umliegenden Gegenstände zu entflammen, da Restwärme vorhanden ist. Trockene Witterung und längere Hitzeperioden begünstigen natürlich den Fall, dass umliegende Dinge entflammt werden. Es besteht eine erhöhte Waldbrandgefahr.

Ebenso zu den Gefahren zählt die Irritation des Flugverkehrs oder des Straßenverkehrs. Herabfallende Lampen könnten von Vieh gefressen werden und hier Verletzungen im Magen hervorrufen. Es kam bereits zu Ufo-Meldungen und Feueralarm ist nicht ausgeschlossen bei der hohen Brandgefahr.