Sicherheitsbestimmungen

Mit dem Einsatz der Himmelslaternen ist eine entsprechende Genehmigung einzuholen. Vor dem Anzünden muss die Laterne komplett aufgefaltet sein. Der direkte Kontakt zwischen Wachs und Laterne darf nicht hergestellt werden, aufgrund von Brandgefahr. Verletzungen sind die Folge.

Nach dem Entzünden sind die Laternen am besten in den Händen zu halten, bis sie aufsteigen. Hier können sie nicht umkippen. Stellt man die Laterne beim Entzünden auf den Boden, so sollte Sie auf einem nicht entzündbaren Boden stehen. In diesem Zusammenhang kann der Laterne jedoch der Sauerstoff entzogen werden und die Flamme erlischt. Ebenso dürfen die Laternen nicht in der Nähe von Tankstellen, Hochspannungsleitungen oder von Bäumen aufsteigen. Der Einsatz ist für eine maximale Windstärke 2 vorgesehen. Selbst in der Nähe von Häusern können die Laternen leicht Brände auslösen. Es sollte fast windstill sein, damit die Laternen nicht zu weit abtreiben, wenn sie in den Himmel steigen. In der Flugbahn dürfen keine Hindernisse oder andere Flugobjekte gesichtet werden. Als Abstand zu Flugplätzen sind mindestens 5 Kilometer zu wählen. Meist sind die Plätze vorgeschrieben innerhalb einer Gemeinde, an denen man die Laternen steigen lassen kann.

Kinder sollten die Laternen nicht selbst ausprobieren. Nur in Gegenwart von Erwachsenen dürfen die Laternen verwendet werden. Die Gebrauchsanweisung ist vorher zu lesen, da jede Laterne anders aufgebaut ist und anders zu handhaben ist. Ein interessanter Punkt zur Überprüfung ist, ob die Laterne versichert ist und somit entstandene Schäden durch die Versicherung übernommen werden.